Synthetische Daten werden oft als Antwort auf zwei grosse Sorgen rund um KI genannt: Datenschutz und Urheberrecht. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar. Wenn weniger reale personenbezogene oder geschuetzte Daten genutzt werden, sinken bestimmte Risiken.
Wo der Ansatz hilft
Synthetische Daten koennen hilfreich sein, wenn:
- reale Daten sensibel sind;
- Zugriff stark eingeschraenkt ist;
- Test- und Simulationsdaten benoetigt werden;
- Exposure-Risiken reduziert werden sollen.
Wo Grenzen bleiben
Synthetische Daten loesen nicht automatisch jede Rechts- oder Governance-Frage. Entscheidend bleibt:
- wie sie erzeugt werden;
- wie nah sie an realen Datenmustern bleiben;
- wofuer sie verwendet werden;
- wie sie validiert und dokumentiert sind.
Fazit
Synthetische Daten sind ein starkes Werkzeug, aber keine pauschale Sicherheitsgarantie. Sie muessen als Teil einer umfassenderen Daten- und Compliance-Strategie verstanden werden.
