Allgemein 29. März 2023

Andrew Ngs Blick auf die Zukunft der KI: Agentische Workflows als naechster Schritt

Warum agentische Workflows in der KI-Diskussion an Bedeutung gewinnen und was das praktisch fuer Unternehmen bedeutet.

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29. März 2023

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NextBrain AI

KI
Andrew Ngs Blick auf die Zukunft der KI: Agentische Workflows als naechster Schritt

Andrew Ng gehoert zu den Stimmen, die KI-Entwicklungen meist frueh und relativ klar einordnen. Sein Fokus auf agentische Workflows hat deshalb Gewicht: Er verschiebt die Diskussion von einzelnen Modellantworten hin zu mehrstufigen, zielgerichteten Systemen.

Ein agentischer Workflow bedeutet vereinfacht, dass ein KI-System nicht nur eine einzelne Antwort erzeugt, sondern eine Folge von Schritten plant, Informationen einholt, Ergebnisse bewertet und Aktionen ausfuehrt.

Warum das relevant ist

Viele reale Aufgaben bestehen nicht aus einem einzelnen Prompt. Sie erfordern:

  • Informationsbeschaffung;
  • Strukturierung;
  • Bewertung von Zwischenergebnissen;
  • Entscheidungen;
  • Ausloesung weiterer Systemaktionen.

Genau hier beginnen agentische Workflows ihren praktischen Wert zu zeigen.

Von der Antwortmaschine zum Arbeitsmodell

Klassische Chat-Interfaces sind nuetzlich, aber sie bilden komplexe operative Prozesse nur begrenzt ab. Agentische Systeme koennen dagegen mehrere Werkzeuge und Logikschritte kombinieren.

Das ist besonders spannend fuer Unternehmen, weil damit Anwendungsfaelle moeglich werden, die naeher an realer Arbeit liegen: Recherche, Dokumentenbearbeitung, Support-Entscheidungen, Freigaben oder datengetriebene Aktionen.

Mehr Faehigkeit bedeutet auch mehr Verantwortung

Mit wachsender Autonomie steigen aber auch die Anforderungen an Kontrolle und Governance. Wenn ein System mehrere Schritte ausfuehrt, muessen Teams verstehen:

  • welche Datenquellen genutzt werden;
  • welche Regeln gelten;
  • wo menschliche Freigaben notwendig sind;
  • wie Fehler erkannt und begrenzt werden.

Agentische KI ohne diese Leitplanken ist operativ riskant.

Was Unternehmen daraus ableiten sollten

Der richtige Ansatz ist nicht, moeglichst viel Autonomie auf einmal einzufuehren. Sinnvoller ist es, klar definierte Teilprozesse zu identifizieren, in denen KI assistieren, vorbereiten oder orchestrieren kann.

So entsteht ein Weg von einfachen Assistenten hin zu belastbaren Workflow-Systemen.

Fazit

Agentische Workflows koennen ein wichtiger naechster Entwicklungsschritt fuer KI in Unternehmen sein. Sie verschieben den Fokus von einzelnen Antworten hin zu strukturierten, ausfuehrbaren Prozessen.

Der Mehrwert entsteht aber nur dann, wenn technische Faehigkeit, Transparenz und operative Kontrolle zusammenkommen.

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